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Meine Sender und Radioprojekte
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Zweimal in meinem Leben durfte ich wie angetönt eigene Radioprojekte verfolgen und umsetzen. Hitradio Niesen war ein UKW-Kurzversuch, welcher mit Beweilligung des Bundesamtes für Kommunikation - BAKOM auf 2 Wochen begrenzt senden durfte.
Sunradio - Der Sonnenschein im Internet war ein lebensfroher Internetsender, bei welchem zahlreiche Freunde mithalfen und welcher 9 Jahre lang online sendete. Sunradio war ein Gemeinschaftsprojekt aus der Schweiz und Deutschland. Auf dieser Seite gibt’s mehr Informationen zu meinen zwei Radioprojekten.

Zu Sunradio

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Remember Hitradio Niesen

Hitradio Niesen Logo

Geschichte
Schon seit meiner Kindheit war das Radio mein favorisiertes Medium. Mit diversen selbstgebastelten Antennen versuchte ich die UKW-Sender aus dem Raum Bern bei mir zuhause in Wimmis zu empfangen. Ende der Neunziger Jahre kam in mir die Idee auf, einmal selbst mit einem Kurzversuch auf Sendung zu gehen. Es war ein grosser Traum, so wie wenn andere Jugendliche auf Weltreise gehen möchten. Als Herausgeber des „Schweizer Privatradio-Verzeichnis“ hatte ich mir damals viel technisches Wissen angeeignet und mit zahlreichen Schweizer Privatradios Kontakte geknüpft. Damals waren die Programme noch vielseitig und spielten nicht nur den Charts-Einheitsbrei. Für die Verwirklichung bot sich das Jahr 1997 an, zwischen meinem Militärdienst in der Unteroffiziers- und Offiziersschule.

Zuerst galt es ein Projekt zu erstellen und erste Anfragen zu starten. Wie sich später herausstellte, nahmen diese Vorbereitungen ein ganzes Jahr in Anspruch. So nahm ich zuerst mit dem Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) Kontakt auf, welches mir Angaben zur Konzipierung des Radio-Kurzversuches lieferte. Zuerst mussten Sponsoren her. Mit meinen ersten Unterlagen über Hitradio Niesen gelangte ich an Firmen wie Coop, die Berner Kantonalbank, die BLS, das Reisebüro Globetrotter, die Niesenbahn und viele mehr, welche mich von Beginn an grosszügig unterstützten. Da hatte ich wohl noch den Jugendbonus erhalten!

Bald einmal stand fest, dass es sich bei Hitradio Niesen um einen zweiwöchigen Kurzversuch handeln würde, welcher technisch von Radio BeO unterstützt wurde, im Rahmen der Feierlichkeiten zum 10-jährigen Jubiläum dieses Privatradios. In Thomas Morgenthaler-Jörin hatte ich einen wohlwollenden, technischen Unterstützer gefunden.

Mit grossem Elan ging ich nun an die Programmgestaltung, knüpfte weitere Kontakte, suchte per Zeitungsinserat im „Berner Oberländer“ (meinem Lehrbetrieb) Mitarbeiter und sammelte fleissig Geld. Ich rechnete aus, dass mich die zwei Wochen zirka Fr. 45‘000.00 kosten würden. Dann ging es darum, das Sendegebiet einzugrenzen und allfällige Senderstandorte zu testen. Mit einem SE-125 der Schweizer Armee positionierte ich mich beispielsweise im Gatafel am Niesen und mein Vater fuhr währenddessen quer durch’s ganze Berner Oberland bis hinunter nach Münsingen um Empfangstests durchzuführen. Ich erinnere mich noch gut, wie ich damals im Frühjahr im Schatten des Niesens nach über fünf Stunden Tests völlig durchfroren wieder ins Auto einstieg.

Bald wurde für den Radiokurzversuch das Datum vom 1. bis 15. Juni 2007 festgelegt. Eine motivierte Truppe von Mitarbeitern hatte sich bei mir gemeldet und nun ging es an deren Ausbildung in Technik und Wort. Jede Woche traf man sich bei mir Zuhause zum Sprechtraining. Nachdem der Grossteil der Finanzierung abgesichert war, stellte ich dem BAKOM das Gesuch zur Konzessionserteilung. Was für eine Riesenfreude, als die Konzession nach einigen Monaten bei mir eintraf! Nun ging’s erst richtig los:
Signete und Jingles produzieren, Werbespots aufnehmen, Sendungen vorproduzieren, Mitarbeiter weiter schulen, Newsverträge von der Schweizerischen Depeschenagentur (sda) abschliessen, Wetterprognosen organisieren, Sender bestellen und installieren, Studio und Redaktionsräume im Hotel Löwen, Wimmis einrichten und die Werbetrommel schwingen. Ich weiss nicht mehr, wie manche Nacht ich mit dem letzten Zug nach Interlaken gefahren bin um im Studio 2 von Radio BeO an meinen Aufzeichnungen zu arbeiten und dann mit dem ersten Morgenzug, völlig übernächtigt wieder zurück zu kehren. Zum Glück durfte ich auf diese grosszügige Unterstützung von Radio BeO zählen, sonst hätte das alles niemals geklappt. Tag und Nacht arbeitete ich für meinen Radiokurzversuch und als der Frühling 1997 anbrach, wurde ich immer nervöser. Doch alles kam gut und am 1. Juni 1997 um 11:00 Uhr ging Hitradio Niesen auf Sendung. Bundesrat Adolf Ogi, Regierungsratspräsidentin Elisabeth Zölch und Radiopionier Roger Schawinski gratulierten dem Sender (aufgezeichnet) zum Start und Christian Stärkle, Programmleiter von Radio Argovia und Mitwirkender des Verbandes Schweizer Privatradios beehrte uns im Studio. Was für ein Gefühl!

Informationen zum Sendebetrieb
Betriebskonzept (PDF)
Sendekonzession BAKOM (PDF)
Detailprogramm (PDF)

12 Stunden im Tag Programmübernahme von Radio BeO in Stereo via DAB.

Musikformat
Oldies, Evergreens, Schlager, Pop, Latino und Klassik

Technisches
Studio: mobiles Sendestudio mit Mischpult und Racks von Radio BeO
Sendelink: Swisscom Standleitung
Sendemodus: Stereo
Sender 1: Standort Wimmis-Büehl, 92.2 MHZ, 5 Watt Leistung, Itelco T-212, Mamie Rundfunktechnik
Sender 2: Standort Hartlisberg, 101.9 MHz, 100 Watt Leistung, Itelco ESINT 05, Mamie Rundfunktechnik
Kabelnetzverbreitung: 104.1 MHz, Regionale Gemeinschaftsantenne REGAS, Spiez

Mitarbeiter
Stefan Grünig, Geschäftsführer, Sendeleiter
Jean-Pierre Schönenberg, Redaktionsleiter
Ernst Regez, EDV-Verantwortlicher
Stefan Häusler, Moderator
Sonia Savage, Moderatorin
Sabrina Schöpping, Redaktorin
Ruth Willener, Moderatorin
Edith Dauwalder, Moderatorin
Oliver Keller, Moderator
Mike Läderach, Moderator
Paul Stucki, Moderation
Elisabeth Lehner, Redaktorin
Hans Meier, Sendetechniker
Roger Siegenthaler, Techniker

Hitradio Niesen Team     Hitradio Niesen Jean-Pierre und Stefan

Das Team von Hitradio Niesen / Jean-Pierre und ich im Sendestudio

Presseberichte
Berner Oberländer vom 11. Februar 1997 (JPG)
Berner Oberländer vom 02. Juni 1997 (JPG)
Coop Zeitung vom 28. Mai 1997 (JPG)

Als am 15. Juni 1997, 23:00 Uhr die letzten Töne in den Äther von Hitradio Niesen gingen, verspürten alle eine grosse Leere in sich. Noch einmal besuchten uns zahlreiche Zuhörer im Sendestudio in Wimmis und Sektkorken knallten. Dann wurde es still… Für mich war eines der stressigsten, aber auch spannendsten Jahre meines Lebens Geschichte!

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Remember Sunradio

sunradio logo

Aufgrund meines grossen Interesses am Medium Radio lag es nahe, dass ich mich schon bald einmal für Internetradio interessierte. Diese Art der Verbreitung bot und bietet interessante Möglichkeiten zum Angebot eines selbst produzierten Programmes im World Wide Web. So begann ich Ende der 90er Jahre mit der Moderation regelmässiger, eigener Sendungen beim damaligen Intersurfradio aus dem eigenen Heimstudio. Diese Tätigkeit machte mir sehr viel Spass und ich war beinahe jeden Abend im Chat oder auf dem Sender präsent. Hier lernte ich auch meinen späteren Radiofreund und -partner, Karl-Heinz Koch (xant) aus Berlin kennen. Er brachte als Angestellter des damaligen DDR-Rundfunks grosse technische Erfahrungen mit sich.
Nach und nach kam in uns der Gedanke auf, einen eigenen Sender zu gründen. Der Name war bald einmal klar: „Sunradio - Der Sonnenschein im Internet.“ Noch während xantis Besuch bei uns in der Schweiz begannen wir mit dem Design einer eigenen Homepage, ein neues Logo mit einem Kranich entstand, der Stream wurde eingerichtet, fleissig Signete produziert und schon ging’s am 30. Juni 2002 los. Das Motto war klar: ein lebensfrohes Programm mit Unterhaltung und Musik, welches jeden Abend ab 20:00 Uhr sendete. Oftmals sendeten wir bis weit nach Mitternacht und vergassen dabei alles um uns. Über den eigenen Chatraum bei der Plauderecke fanden wir bald einmal noch weitere Mitarbeiter. Es waren dies Eberhard König (Tol), Silke Dotson (Sandy), welche aus den USA sendete und Daniela Zürcher (Alyssa) in der Moderation. Zum Chatraum schaute Martin Aellig (calibra). Unser neues Programm mit vielen Spezialsendungen stiess auf ein immer grösseres Interesse und in den besten Zeiten lauschten uns bis zu 40 Zuhörer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu. Über den interaktiven Chatraum konnten die Zuhörer auch gleich direkt ihre Musikwünsche und Grüsse mitteilen oder an Spielen teilnehmen. Das Musikprogramm erstreckte sich von Evergreens über Oldies, Schlager, Spanische Musik und Country. Sunradio war sozusagen eine Therapie für unsere oftmals etwas einsamen Seelen, eine Ablenkung im Arbeitsalltag. Es war wirklich eine tolle Zeit.

Doch wie immer im Leben veränderte sich unser aller Umfeld. Dabei verbrachte ich selbst immer weniger Zeit im Internet. In meiner Freizeit hielt ich mich immer mehr unterwegs, draussen in der Bergwelt, auf und widmete mich vermehrt der Naturfotografie. Xanti, Tol und Sandy sendeten jedoch immer noch jeden Abend fleissig weiter, bis sich Sunradio am 30. Juni 2011 nach 9 unvergesslichen Jahren aus dem öffentlichen Internet verabschiedete. Seither sendet der Sonnenschein im Internet auch heute noch für eine geschlossene Gesellschaft weiter.

Die Moderatoren und ihre Sendungen
xanti - “Schmucke Mukke aus Berlin” (Tolle Oldies und Evergreens & Musiklotto)
UKW - “Musica de Córazon” (Lebensfrohe Latino-, Pop- und Schlagerrythmen & Wortmusikspiel)
Tol - “...aus seinem Tol(l)haus” (Charts und Rock mit Wunschkonzert)
Alyssa - “Alpenpower Pur” (Schwergewicht Musik aus der Schweiz)
Sandy - “Sandy’s Coffeetime aus Geiervalley” (Pop, Rock und Oldies)

sunradio studio    sunradio studio wimmis1

Technisches
Jeder Moderator sendete von Zuhause aus seinem Studio. Ich selbst verwendete ein kleines 6-Kanal Mischpult und ein professionelles Sennheiser-Studiomikrofon. Die Kollegen arbeiten teilweise mit Mixprogrammen auf dem PC. In Sachen Musik konnte ich auf meine über 2‘000 CD’s von Hitradio Niesen und tausende von gespeicherten mp3-Titeln zurückgreifen. Zuerst kam ein Real-Stream zum Einsatz, welcher jedoch bald einmal die Traffickosten explodieren liess. So entschieden wir uns für einen 128kB mp3-Stream. Die gute Übertragungsqualität war uns dabei immer wichtig.

Station ID’s und Signete
Die folgenden Sunradio-Signete können als mp3-Dateien downgeloadet werden:
- Sunradio Deutsch
- Sunradio Berndeutsch
- Sunradio, Spanisch
- Sunradio Chinesisch
- Sunradio, die beste Musik
- Sunradio, herzlich willkommen
- Sunradio, Exklusivität inklusive
- Sunradio, all you asked for
- Sunradio, Te Deum

Die Sunradio Usterteffen
Zweimal trafen wir uns auch zu Sunradio Usertreffen, wo man einmal die Köpfe hinter den Mikrofonen und Nicknamen kennenlernen konnte. Es waren fröhliche Tage mit regem Gedankenaustausch.

Das erste Sunradio Usertreffen fand im Jahr 2002 bei uns im Berner Oberland statt. Es nahmen über ein Dutzend angereiste Fans aus Deutschland und der Schweiz teil. Gestartet wurde mit einer schönen Wanderung im Gasterntal. Dann folgte ein unvergesslicher Aufenthalt in einer Berghütte im Simmental. Hier, im Stall wurde getanzt und auf dem Heuboden geschlafen. Schlussendlich fuhren wir noch auf unseren schönen Hausberg, den Niesen. Die Fahrt mit der steilen Standseilbahn flösste manch‘ einem Teilnehmer aus dem Flachland kalte Schauer aus. Dieses Usertreffen schweisste die Sunradio-Familie stark zusammen und man diskutierte noch lange über das Erlebte.

sunradio UT 2002    sunradio UT 2007

Das zweite Treffen führten wir im Jahr 2007 durch. Dazu begaben wir uns in den Schwarzwald. Im Schönen Gasthof zum Pfauen in Lenzkirch-Kappel, genossen wir den gegenseitigen Austausch, lachten viel, genossen leckere Mahlzeiten, unternahmen schöne Wanderungen und vergnügten uns an diesen heissen Sommertagen in der Badeanstalt.

Leider konnte ich die Idee von Sunradio aufgrund von Zeitnot und Veränderungen im beruflichen Umfeld nicht mehr weiterverfolgen, doch in meinem Herzen lebt das Programm nach wie vor weiter. Ganz nach dem Prinzip: „Einmal Radio – immer Radio“, habe ich die Internetadresse www.sunradio.ch vorsichtshalber mal noch behalten. Man weiss ja nie was kommt und irgendwann werden wir ja schliesslich alle mal pensioniert. Ganz nach dem Prinzip: „Sunradio ist unkapputtbar.“

Sunradio Banner

Danke allen Mitarbeitenden und Mitwirkenden für die unvergesslichen Sunradio-Jahre!

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